
Mörtel sollte stets etwas dünner angerührt werden als es bei gebrannten Ziegeln üblich ist, da die Lehmsteine dem Mörtel sehr schnell Feuchtigkeit entziehen. Damit beim Austrocknen nicht so große Schwindrisse entstehen, wird Lehmmörtel meist stark mit Sand gemagert. Ein Tongehalt von 10 % reicht in der Regel aus. Man kann sogar mit Lehm mauern, der nur etwa 6 % Ton enthält, wenn genügend grober Sand in der Mischung enthalten ist, und die Fugen nach dem Austrocknen durch Anstriche gegen Abrieb stabilisiert werden. (Bei einem so mageren Lehm rieselt der Sand aus der Fuge, wenn man mit dem Finger darüber streicht.)
Die Rissbildung im Mörtel lässt sich weiterhin dadurch verringern, dass die Lagerfugen dünner als bei üblichem Ziegelmauerwerk ausgebildet werden.
Leichtlehmmörtel
Leichtlehmschüttung
Leichtlehmmörtel/lose
Leichtlehmmörtel/Sackware
Lehmmörtel - dichtend und fugend
Lehmmörtel lässt sich je nach Anwendungsbereich in den unterschiedlichsten Verhältnissen zusammenmischen. Mörtel, der innerhalb einer Mauerkonstruktion Anwendung findet, ist mit Sand vermischt. Auch der Lehmmörtel besitzt sehr gute Eigenschaften für Raumklima, Feuchtigkeitsausgleich und Raumluft.
Gebinde:
Lehmmörtel - pro m³ im Big-Bag (1,5 to)
Lehmmörtel Sackware - pro Sack (45 kg)
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