
Was ist Lehm?
Lehm ist immer anders. Ganz nach Abbauort oder Zusammensetzung können von einem zum anderen Lehm neue oder andere Eigenschaften auftreten. Man kann also von einem ganz individuellen Baustoff sprechen. Seine Eigenschaften sprechen für ihn, aber auch die ökologisch sinnvolle Produktion. Bei der Produktion unserer ungebrannten Lehmziegeln beispielsweise muss keine zusätzliche Energie zugeführt werden.
Lehm ist aber nicht nur deshalb ökologisch. Was bei der Herstellung an Ausschuss entsteht, kann problemlos wieder der Produktion zugeführt werden. Es entstehen keine Abfälle. Später, innerhalb von Wandkonstruktionen im fertigen Haus, hilft er durch seine hervorragenden Speichereigenschaften Heizkosten zu sparen.
Lehm ist schützend. Gerade für Allergiker bietet er sich als idealer Baustoff an, da sich beispielsweise die Schimmelbildung in Lehmhäuser auf ein absolutes Minimum reduziert.
Lehm ist universell. Ob Sie ihn als Ziegel, als Mörtel, als Putz oder Wandhinterfüllung einsetzen, seine guten Eigenschaften kommen Ihnen in jeder Form zugute. Am idealsten funktioniert der Lehm natürlich, wenn Sie alle Formen kombinieren und so ein effektives System kreieren.
Lehm ist beständig. Unsere luftgetrockneten Lehmziegeln bleiben konstant und stabil in Form und Konsistenz.
Lehm ist nicht brennbar. Nach DIN 4102 Teil 4 gehört Lehm zur Baustoffklasse der nicht brennbaren Baustoffe. In DIN 18951 ist Lehm als als nichtbrennbar eingestuft, auch für den Fall, dass pflanzliche Faserstoffe beigemengt sind.
Lehm ist gesund. Er ist in der Lage, Schadstoffe aus der Raumfluft zu binden und Räume gegen hochfrequente Strahlungen abzuschirmen. Aber auch in der Industrie wird Lehm eingesetzt, um als Filterstoff Wasser zu säubern, ohne dass dem Vorgang chemische Zusatzstoffe beigefügt werden müssen.
Über den Nutzen als Baustoff hinaus wird der Lehm übrigens in der Naturheilkunde erfolgreich als Wickel genutzt, um zu entfetten, zu entwässern oder um Wunden zu reinigen und zu entgiften.

